PRESSESTIMMEN

..."in der Tat spricht Joachim Hanisch eine deutliche Bildsprache, ohne plakativ oder unästhetisch zu wirken. Bekanntlich hat das Schauen in menschliche Abgründe etwas Anziehendes, erst recht, wenn der Maler seine Ansichten so perfekt umgesetzt hat. Trostlos wirken die Bilder erstaunlicherweise nicht, Hoffnung schimmert durch... ."

Speyerer Wochenblatt, 2001

"Beklemmende, verstörende, chaotische Bildwelten treiben Joachim Hanisch um. Fantastische Stadt- und Industrielandschaften sind mit einem akribisch kleinteiligen Gewimmel von fragmentierten Figuren, Maschinen, Objekten vollgestopft. Oft wölbt sich darüber ein leererHimmel. ...-Was ist, was wird der Mensch in einer Zeit, in der alles machbar und manipulierbar ist? Geburt und Tod sind die Schwellen, die er überschreiten, die er durchschreiten muss. Welche Entscheidungsschwellen hat er sich selbst zwischen beiden errichtet?"...

Die Rheinpfalz, Speyer 2001


"... aus den stellenweise bis in einen überbordenden Detailreichtum hinein wuchernden Komplexen wird das Auge nicht müde, immer wieder neue Elemente herauszulesen. Andererseits erwächst Fritz Langs Metropolis-Alpdruck oder Assimilierung des Menschen durch die Maschine. Körperweltenhaft ist mancher Torso entblättert... ."

Tagespost Speyer, 2001

"... der erste Blick sorgt für die unbeschwerte Empfindung einer heilen Welt. Der zweite Blick währt etwas länger. Irgendetwas stimmt doch nicht? Dass es etwas dauert, bis dies ins Bewusstsein dringt, liegt an dem unglaublichen Detailreichtum. Die klaren, großflächigen - soweit man dieses Wort bei den überwiegend recht bescheiden formatierten Werken überhaupt benutzen darf - Strukturen sind ausgefüllt mit filigranen Gebäuden, deren Zweckbestimmung ihr Schöpfer im Unklaren lässt und die die Betrachter als Stadt, Fabrik, Kraftwerk deuten mögen... ."

Die Rheinpfalz, Frankenthal 2002


"... ins Wohnzimmer würde man sich viele seiner Bilder wohl nicht unbedingt hängen, denn sie führen in erschreckender Weise vor Augen, dass der geklonte Mensch Sklave seiner selbst geschaffenen Umgebung ist. Ein argloses Baby, mit Stricken gefesselt, schlummert friedlich zwischen Gasflaschen und verrosteten Metallgittern... ."

Die Rheinpfalz, Grünstadt 2002